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Stichwort: Medizinische Versorgung. „Wie ist die Unterversorgung im ländlichen Raum Sachsens zu verringern?“

Veranstaltungsankündigung: AWO-Sommergespräch mit Dagmar Neukirch, Andrea Epkes, Dr. med. Rainer Kobes, Michael Rabe und Harald Baumann-Hasske
Wie im vergangenen Jahr bietet die Arbeiterwohlfahrt in Dresden auch in diesem Sommer mit der Reihe „AWO-Sommergespräche“ Gelegenheit zur Debatte. Aller zwei Wochen bringt die Arbeiterwohlfahrt Dresden engagierte Dresdnerinnen und Dresdner mit Prominenten und Sachkundigen aus Wohlfahrt, Politik und Zivilgesellschaft ins Gespräch zusammen. Am kommenden Donnerstag, 27. August um 18 Uhr findet das fünfte Sommergespräch zum Thema „Medizinische Versorgung“ im Café „Zum Rosengarten“ statt.
Die Frage „Wie ist die Unterversorgung im ländlichen Raum Sachsens zu verringern?“ diskutieren Dagmar Neukirch, Sprecherin für Soziales und Gesundheit im Sächsischen Landtag, Andrea Epkes, Geschäftsführerin Ambulante Versorgung der AOK Plus, Michael Rabe, Dresdner Geschäftsführer der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen und Dr. med. Rainer Kobes, Vizepräsident der Sächsischen Landesärztekammer. Moderiert wird das Gespräch vom Landtagsabgeordneten Harald Baumann-Hasske.
„Die ländlichen Regionen Deutschlands sind besonders stark vom demografischen Wandel und von Abwanderung betroffen. Das bedeutet zunehmend Probleme, will man die Gesundheitsversorgung auf dem erforderlichen Stand halten. Fachleute warnen, dass der festgelegte Beitragssatz von 15,5 Prozent nicht reichen wird, um den Krankenkassen auch dort ein kostendeckendes Arbeiten zu ermöglichen. Es könnte passieren, dass sie gezwungen sind, Zusatzbeiträge zu erheben oder ihre Leistungen zu kürzen. Das wäre fatal und würde zu noch mehr Abwanderung führen.“, so der Vorsitzende des AWO Kreisverband Dresden e.V. René Vits.
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Nächster Termin:   10.9. | 18 Uhr: Stichwort: Weltoffenes Dresden. „Wie gelingt die Integration in unserer Stadt?“
Übrigens: Besuchern, die aus der Johannstadt mit der Fähre über die Elbe zur Veranstaltung kommen, werden die Fährkosten erstattet.