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Stichwort: „Integration von Asylsuchenden – wie kann sie in Dresden gelingen?“

Veranstaltungsankündigung: Harald Baumann-Hasske trifft: In Am Sayad Mahmood, Werner Wendel und Ilko Kessler.
Wie in den vergangenen Jahren bietet die Arbeiterwohlfahrt in Dresden auch in diesem Sommer mit der Reihe ‚AWO-Sommergespräche‘ Gelegenheit zur Debatte. Jede Woche bringt Harald Baumann-Hasske für die Arbeiterwohlfahrt engagierte Dresdnerinnen und Dresdner mit Vertretern und Sachkundigen aus Wohlfahrt, Politik und Zivilgesellschaft ins Gespräch.
Am Donnerstag, 08. September, findet um 18 Uhr das sechste Sommergespräch zum Thema „Integration von Asylsuchenden – wie kann sie in Dresden gelingen?“ im Bürgerbüro des Landtagsabgeordneten Harald Baumann-Hasske, der ‚Roten Pfote‘ in der Pfotenhauerstraße 5, 01307 Dresden/Johannstadt-Nord, statt.
Das AWO-Sommergespräch wird sich um folgende Fragen drehen: Was ist dran an den Vorurteilen, die mit der Ankunft vieler Flüchtlinge seit einem Jahr geäußert werden? Gibt es Probleme im alltäglichen Zusammenleben von Geflüchteten und Dresdnern, und wenn ja, wie gehen wir damit um?  Sprachliche, kulturelle und religiöse Unterschiede werden als unüberbrückbare Hindernisse dargestellt, Chancen, über die eigenen Grenzen hinaus zu gehen und Neues zu lernen, bezweifelt. Wer sich engagiert, wird als „Gutmensch“ verurteilt. Doch wie sieht die Integration wirklich aus?  Was tut die Politik? Welche Rolle nimmt die Zivilgesellschaft dabei ein? Und was kann jeder Einzelne tun, damit Dresden auch in der neuen Situation für alle Dresdner lebenswert bleibt?
Die Frage „Wie gelingt die Integration Asylsuchender in Dresden?“ diskutiert Harald Baumann-Hasske mit
  • In Am Sayad Mahmood, Vorstandsvorsitzende des Ausländerrates Dresden e.V.,
  • Werner Wendel, Referent im Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration im Sächsischen Staatsministerium für Soziales sowie
  • Ilko Kessler, Asylbeauftragter des AWO Landesverbandes Sachsen.
Moderiert wird das Gespräch von der AWO-Pressesprecherin Dr. Adrienne Krappidel.
 
Etwas über 1% der Dresdner Einwohner sind Flüchtlinge und asylsuchende Menschen, die allesamt untergebracht und integriert werden müssen. „Davon betreut die AWO in Dresden derzeit ca. 300 Personen in zentralen und dezentralen Unterbringungen, die in unserer Nachbarschaft in Prohlis und Leuben, als unbegleitete Minderjährige in Pieschen und Pappritz oder in einem Übergangswohnheim leben.“ erläutert René Vits, Vorsitzender des AWO Kreisverbands Dresden e.V. „Bei der Betreuung setzt die AWO eigene Qualitätsstandards. Sieben hauptamtliche Mitarbeiter werden durch mehrere Dutzend ehrenamtliche Helfer unterstützt, wobei die Zahl der Patenschaften beständig wächst. Und dennoch muss uns bewusst sein: Integration ist keine Momentaufgabe. Sie erfordert viel Ausdauer und Herz.“, so Vits.
 
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Nächster Termin:
15.9. | 18 Uhr: Stichwort: Nicht Münster, nicht Kopenhagen – Dresden. Alternativen zum autozentrierten Stadtverkehr.
 
Kontakt: René Vits, Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Dresden e.V. (0171 4828834)