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Stichwort: Geflüchtete in Dresden. „Wo und wie leben sie?“

Veranstaltungsankündigung: Harald Baumann-Hasske trifft: Petra Köpping, Ilko Keßler und Albrecht von der Lieth
  Wie in den vergangenen Jahren bietet die Arbeiterwohlfahrt in Dresden auch in diesem Sommer mit der Reihe "AWO-Sommergespräche" Gelegenheit zur Debatte. Jede Woche bringt Harald Baumann-Hasske für die Arbeiterwohlfahrt engagierte Dresdnerinnen und Dresdner mit Vertretern und Sachkundigen aus Wohlfahrt, Politik und Zivilgesellschaft ins Gespräch.
Am Donnerstag, 18. August, findet um 18 Uhr das dritte Sommergespräch zum Thema „Geflüchtete in Dresden“ im Bürgerbüro des Landtagsabgeordneten Harald Baumann-Hasske, der ‚Roten Pfote‘ in der Pfotenhauerstraße 5, 01307 Dresden/Johannstadt-Nord, statt.
Die Zahl der Geflohenen, die Dresden erreichen, ist in den letzten Monaten deutlich zurückgegangen – ob das so bleibt, ist offen. Kein Jahr ist es her, dass diese Zahl drastisch anstieg und tausende Menschen zu uns kamen. Auch wenn darüber nicht viel gesprochen wird: Heißt das schon, dass Integration gelingt? Leben die Flüchtlinge noch in Aufnahmelagern oder haben sie Wohnungen? Sind sie in ihre Nachbarschaft eingebunden oder haben sich die vielfach befürchteten Ghettos gebildet? Ist der schlechte Ruf, den Dresden durch die Proteste gegen die Asylpolitik bekommen hat, noch berechtigt?
Dies und mehr diskutiert Harald Baumann-Hasske mit
  • Petra Köpping, Staatsministerin für Gleichstellung und Integration,
  • Ilko Keßler, Landeskoordinator Asyl/Migration AWO Landesverband Sachsen und
  • Albrecht von der Lieth, Sprecher von „Dresden nazifrei“ und Einrichtungsleiter eines AWO Übergangswohnheimes für Asylsuchende.
Moderiert wird das Gespräch von dem Ortsvereinsvorsitzenden der SPD Dresden-Mitte, Jakob Hannusch.
 
Etwas über 1% der Dresdner Einwohner sind Flüchtlinge und asylsuchende Menschen, die allesamt untergebracht und integriert werden müssen. „Davon betreut die AWO in Dresden derzeit ca. 300 Personen in zentralen und dezentralen Unterbringungen, die in unserer Nachbarschaft in Prohlis und Leuben, als unbegleitete Minderjährige in Pieschen und Pappritz oder in einem Übergangswohnheim leben.“ erläutert René Vits, Vorsitzender des AWO Kreisverbands Dresden e.V. „Bei der Betreuung setzt die AWO eigene Qualitätsstandards. Sieben hauptamtliche Mitarbeiter werden durch mehrere Dutzend ehrenamtliche Helfer unterstützt, wobei die Zahl der Patenschaften beständig wächst. Und dennoch muss uns bewusst sein: Integration ist keine Momentaufgabe. Sie erfordert viel Ausdauer und Herz.“, so Vits.
 
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Nächste Termin:
25.08. | 18 Uhr: Stichwort: Kinder. Zu wenig Personal und zu wenige Plätze in Kitas – was sind uns unsere Kinder wert?
01.09. | 19 Uhr: Stichwort: TTIP, CETA und Co. – was bedeutet das für uns in Dresden?
Kontakt: René Vits, Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Dresden e.V. (0171 4828834)