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KICKEN FÜR ALLE – Interkulturelles Kinder- und Jugendfußballturnier

 60 Kinder und Jugendliche kicken gemeinsam für Dresden

  Unter dem Motto „KICKEN FÜR ALLE – Gemeinsam für Dresden“ veranstaltete die AWO am 9. Mai 2015 ein interkulturelles Kinder- und Jugendfußballturnier in der Sporthalle des ehemaligen Prohliser Gymnasiums. Die insgesamt neun Teams mit Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen Regionen Europas und der Welt kickten gemeinsam um ein Training mit dem ehemaligen Dynamo-Profi René Beuchel, eine Stadionführung und Überraschungspakete des SG Dynamo Dresden.
Die Idee für das Fußballturnier entstand im Kontext der öffentlichen Diskussionen um die wachsende Zahl der weltweit vor Kriegen, Verfolgung und Not fliehenden Menschen, von denen einige auch in Dresden leben. Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen im Alter von 5 bis 15 Jahren kamen sowohl aus Dresden als auch aus Serbien, Albanien, Portugal, Syrien, Tschetschenien, Vietnam, der Türkei und dem Kosovo. AWO-Vorsitzender René Vits: „Unser Ziel war es, ein Fußballturnier zur Begegnung und zum Kennenlernen für Kinder und Jugendliche aus Dresden und der Welt zu organisieren. Die Kinder hatten viel Freude am Turnier und haben bereits den Wunsch für eine Wiederholung geäußert. Damit ist uns mit dem Turnier, das als Auftakt für künftige gemeinsame Unternehmungen auch in anderen Sportarten und Altersklassen dienen sollte, ein erster wichtiger Schritt gelungen.“
Schirmherrin des Turniers war die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping (SPD). In Ihrem schriftlichen Grußwort lobte sie die jungen Kicker für ihre Vorbildfunktion für viele Erwachsene. Sie wüssten schließlich, dass es nicht auf die Hautfarbe, Religion oder Herkunft ankommt. Dass auch drei Teams mit jungen Erwachsenen außer Konkurrenz am Turnier teilgenommen haben, wertete der Landtagsabgeordnete Harald Baumann-Hasske (SPD) bei der Eröffnung als ein gutes Zeichen.   Finanzielle und personelle Unterstützung des Turniers erhielt die AWO u.a. durch ihre Jugendwerkstatt „Profil“, den SG Dynamo Dresden und das Büro Baumann-Hasske. Darüber hinaus erfuhr das Projekt eine Förderung durch das lokale Handlungsprogramm (LHP) für Toleranz und Demokratie und gegen Extremismus der Landeshauptstadt Dresden.
Die AWO unterhält in Dresden unter anderem Heime für Senioren und Menschen mit Behinderung, Kindertageseinrichtungen und Beratungsstellen. Sie ist mit ca. 1000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber der Stadt. Die AWO betreut in Dresden, unterstützt von vielen ehrenamtlichen Helfern, mehr als 220 asylsuchende Menschen, darunter viele Familien mit Kindern.
Pressekontakt: René Vits, Mobil 0171 4828834
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